Štítary (deutsch: Schildern, Schildern bei Asch) ist ein nicht mehr existierendes Dorf im Verwaltungsgebiet der Gemeinde Krásná im Bezirk Cheb. Das Dorf existierte im Jahr 1975 nicht mehr. Heute gehört es als Katastergebiet von Štítary u Krásná zur Gemeinde Krásná. Das Dorf Štítary lag etwa drei Kilometer nordwestlich der Stadt Aš, zwischen dem Dorf Krásná und dem heute nicht mehr existierenden Dorf Újezd. Zuvor bestand die Gemeinde Štítary aus vier Dörfern: Dolní Ves, Horní Ves, Štítarský Vrch und Ängerlein sowie der Siedlung Farnhaus. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1342, als Štítary der Familie Neuberg gehörte. Später wurde Zedtwitz, wie die meisten Gemeinden im Ascher Land, aufgekauft. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der deutschen Einwohner verschwanden die meisten Dörfer, die die Gemeinde Štítary bildeten. Die Reste von Štítary wurden 1975 an Aš angeschlossen und 1990 in die Gemeinde Krásná eingemeindet. Kurz vor der Umsiedlung der deutschen Einwohner lebten in Štítary etwa 240 Einwohner in 50 Häusern, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten. Heutzutage existiert Štítary nicht mehr, aber dieser Name wird immer noch verwendet, um dasselbe Gebiet zu bezeichnen, in dem es heute nur noch zwei Familienhäuser, einen Bauernhof und die Herberge gibt, die häufig von Touristen besucht wird. In der Nähe, entlang der Straße zum ehemaligen Dorf Újezd, befindet sich ein verlassenes Gebäude einer Grenzschutzkompanie.
1) Die Erkundung der Wasserstollen untertage erfordert Mut und erhebliche Anstrengungen. Unternehmen Sie sie niemals alleine, nicht ohne Sicherheitsvorkehrungen und nicht ohne Zustimmung der Eigentümer. 2) Einbruch der Decke durch Ablösen der Abdeckplatten. Hier gab es vermutlich einen Schacht zur Oberfläche. 3) Der Heutige Zugang zum Wassergewinnungsstollen in Štítary. 4) Grundriss des Wassergewinnungsstallen in Štítary
In der Region Aš und in den angrenzenden Gebieten Bayerns und Sachsens sind unteirdische Bauten zur Wassergewinnung geblieben. Diese Stollen wurden in den Bereich der oberflächennahen Gesteinsverwitterung vorgetrieben. Die Wasserdurchlässigkeit dieser Zone macht sie zu einem guten Grundwasserleiter bei einer allerdings nur flachen Wasserirkulation.
Die Wasser gewinnugsstollen werden nach einem änlichen Prinzip wie die sogenannten Kanate gebaut, bei denen es sich um unterirdische , selbstableufende Wasserzuführungen von Berghängen allerdings in Trockengebieten handelt. Diese können bis zu mehrere 10 Kilometer lang sein. Die älteste Kanate entstanden nachweislich in Persien und sind mehrere Tausend Jahre alt. Von dort hat sich diese Technik über die ganze Welt verbreitet.
Diese Wassergewinnungsstollen wurde vermutlich im 18. Jh. bergmännisch von Hand in den verwitterten, feinkörnigen Biotit-Chlorit-Muskovit-Schiefer (Meta-Grauwacke) vorgetrieben. Der unterirdische Gang hat eine Gesamtlänge von 185 Metern, eine Höhe von 180 bos 190 Zentimetern. An den Wänden sind deutlich die Spuren der Werkzeuge zu sehen, die zum Bau des Stollens verwendet wurden, sowie Nischen, in denen Kerzen zur Beleuchtung des Tunnels während des Baus aufgestellt waren. Die Brunnenstube selbst befindet sich vermutlich in einem Seitengang, der heute allerdings zugeschüttet und damit unzugänglich ist. Es ist auch unklar, wo ich der ursprüngliche Auslass des Stollens befand. Später wurde der Wasserstollen zu einem Keller für die Lagerung von Nahrungsmitteln ("Gemüsekeller") umgebaut und erhielt einen neuen Eingang dierekt an der Strasse.
Foto 1: Handgeschnitztes Profil des Wassersammeltunnels Foto 2: Eingang zum Tunnel in Štítary (Schildern)Foto 3: Beginn des Tunnels in Štítary (Schildern)