Goethe’s Weg

Auf den Spuren des Klassikers

Drei Standorte entlang der Straße von Asch nach Cheb erinnern an die Reiseroute, die Goethe häufig für seine Reisen nach Böhmen nutzte. Besonders treffend ist ein außerordentliches Denkmal in Asch. Der Dichter, Geheimrat und Geognost Goethe bewundert hier einen Quarzkristall in seiner Hand. Der Goethe-Felsen kurz vor Hazlov ist eine bizarre Felsformation an der Hazlover Quarzwand. Dieses Quarzriff ist Teil des Ascher Pfahls ist. An der viel befahrenen Straße erinnert ein einzelner Quarzblock mit einer kleinen Gedenktafel an die zahlreichen Halte, die Goethe an dieser Stelle einlegte.

Die dritte Station ist die mineralogische Fundstelle U Cihelny bei Hazlov. Sie liegt weniger als 2 km vom Goethe-Stein entfernt. In den hier vorkommenden kontaktmetamorphen Gesteinen treten kleine dunkelbraune Kristalle und radiale Aggregate des Minerals Vesuvian auf, das früher für ein eigenständiges Mineral gehalten wurde und das nach dem deutschen Namen für Cheb als Egeran benannt wurde. Goethe bewunderte den Egeran von Hazlov so sehr, das er ihm ein Gedicht widmete.


Der Goethe-Brunnen in Asch stellt den großen Dichter als Mineralogen dar


Foto 1: Gedenktafel am Goethestein

Foto 2: Goethes Felsen oder Rommersreut Schweiz

Foto 3: Egeran  von Haslau. Quelle: Wikipedia